„Auch die Wohnung eines 49-Jährigen in der Kalischerstraße im Phoenix-Viertel wurde durchsucht. Der dort lebende 49-jährige Deutsche aus Harburg soll per Twitter angekündigt haben, die Regierung unter Verwendung einer Schusswaffe zu stürzen sowie Karl Lauterbach zu entführen.“
Rechtsextreme Symbolik im Kleingartenverein Fürstenmoor in Heimfeld: Reichsbürger auf Parzelle 115?
Ein Vorfall im Kleingartenverein Fürstenmoor in Heimfeld wirft ein bedenkliches Licht auf die Präsenz rechtsextremer Ideologien in der Gemeinschaft. Auf Parzelle 115 weht regelmäßig die schwarz-weiß-rote Reichsflagge, die unter Reichsbürgern, Rechtsextremen und anderen Antidemokraten beliebt ist. Besonders brisant ist diese öffentliche Zurschaustellung von Nationalismus und Militarismus, da der Pächter des betroffenen Gartens offenbar der zweite Vorsitzende des Vereins, Marco J., ist.
Nach unseren Recherchen kam es bereits im letzten Jahr zu einem Vorfall, bei dem die Polizei bei Marco J. erschien, um eine Reichskriegsflagge zu beschlagnahmen. Diese Flagge wurde zeitweise auch während des NS-Faschismus verwendet und war ebenfalls auf dem Gartengrundstück zu sehen. Es stellt sich die Frage, warum der Vorstand des Kleingartenvereins offenbar keinerlei Einwände gegen einen zweiten Vorsitzenden hat, der auf derartige Weise seine antidemokratische Gesinnung offenbart.
Dieser Vorfall wirft einen Schatten auf den Ruf des Kleingartenvereins Fürstenmoor und wirft Fragen nach den Werten und dem Umgang mit rechtsextremen Tendenzen innerhalb der Gemeinschaft auf. Es ist von großer Bedeutung, dass die Mitglieder des Vereins und der Vorstand aktiv gegen rechtsextreme Ideologien vorgehen und klare Haltung beziehen.
Wir sind stets bestrebt, Fakten zu recherchieren und weiteres Licht in diese Angelegenheit zu bringen. Jegliche Informationen und Hinweise sind daher willkommen und können über unsere E-Mail-Adresse HBEgR@protonmail.com übermittelt werden.
Es ist wichtig, solche Vorfälle öffentlich zu thematisieren und darüber zu berichten, um Bewusstsein zu schaffen und demokratische Werte zu fördern. Rechtsextremismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben, erst recht nicht in Kleingartenvereinen, die als Ort der Erholung und Gemeinschaft dienen sollen.

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Dieser Text erschien auf der Facebookseite des Harburger Bündnis „einig gegen Rechts“ und wird hier nur gespiegelt.
Rechtes Sonderheft im „Der neue Ruf“
Der aktuellen Zeitung „Der neue Ruf“ liegt erneut wie schon in den vorigen Jahren ein Werbeheft der AFD bei. In diesem wird wieder mal rechte Hetze verbreitet und die Redaktion des Neuen Rufs hat sich bewusst für die Zusammenarbeit mit der AFD in dieser Frage entscheiden. In den vergangen Jahren gab es bereits mehrfache eine solche Zusammenarbeit mit den Rechten.
Entgegen mancher Annahmen ist es nämlich nicht verpflichtend für Zeitungen so etwas zu veröffentlichen. Nur in Zeiten des Wahlkampfes besteht die Verpflichtung Wahlwerbung abzudrucken. Sonderhefte wie dieses oder anlasslose allgemeine Propaganda sind von so einer Pflicht natürlich nicht abgedeckt und die Redaktion biedert sich hier also freiwillig der in weiten Teilen vom Verfassungsschutz beobachteten Partei an.
Wir raten allen Harburger:innen hieraus ihre Konsequenzen zu ziehen.

Antisemitische Schmierereien in Hahnhoopsfeld aufgetaucht!
Seit 1-2 Jahren tauchen in Hahnhoopsfeld und Umgebung immer wieder Schmierereien auf, die von einer gewalttätigen Hooligangruppe stammen und antisemitische Bezüge aufweisen. Die Kombinationen aus Kürzeln des polnischen Fußballvereins „Wisla Krakau“ und zugehörigen Hooligangruppen wie „Wisła Nowa Huta Hooligans“ („WNH“) sowie Beleidigungen gegen Fans des Vereins „Cracovia“ sind besonders häufig anzutreffen. Letztere bezeichnen ihre eigene Hooligangruppierung als „Juden Gang“. Ein oft verwendetes Kürzel ist „AJ“, was „Anty Juden“, also „Gegen Juden“ bedeutet und oft mit einem durchgestrichenen Davidstern kombiniert wird.
Die Hooligans des Vereins „Wisla Krakau“ sind bereits wegen Gewalttaten aufgefallen und wählen auch bei Beleidigungen gegenüber ihren Gegnern immer wieder Bezüge zur NS-Zeit. Berichtet wurden bereits Morde und Kämpfe mit tödlichen Waffen wie Messern und Äxten.
Zudem werden den Hooligans Verbindungen zum organisierten Verbrechen nachgesagt und teilweise auch nachgewiesen. Es ist inakzeptabel, dass solche Schriftzüge und Symbole sowie das damit verbundene Gedankengut in der Öffentlichkeit oft nicht erkannt und entfernt werden. Besonders besorgniserregend ist, dass auch bei vielen Fußballfans in Deutschland die Beschimpfung von Gegnern als vermeintliche „Juden“ keine Seltenheit darstellt. Sprüche wie „Wir bauen eine U-Bahn nach Auschwitz“ sind leider immer wieder zu hören.Die Verbreitung antisemitischer Propaganda ist illegal und muss konsequent verfolgt werden. Wir alle sind aufgefordert, derartige Vorfälle ernst zu nehmen und angemessen zu reagieren. Nur so kann der Verbreitung von Hass und Hetze entgegengewirkt werden.
Antifaschist*innen bitten um Mithilfe. Sollten weitere antisemitische oder gewaltverherrlichende Schmierereien auftreten, wird gebeten, diese umgehend hier zu melden. Diese Vorkommnisse zeigen erneut, dass Antisemitismus weiter in unserer Mitte stattfindet und bekämpft werden muss. Wir alle müssen wachsam bleiben und konsequent gegen jede Form von Diskriminierung vorgehen.
Berichte über Gewalttaten:
https://taz.de/Krakaus-heilige-Krieger/!449210/
https://www.spiegel.de/sport/fussball/hooligans-in-krakau-mit-messern-und-macheten-a-784247.html
Hinweis: Dieser Artikel ist urspünglich auf der Facebookseite Harburger Bündnis „Einig gegen Rechts erschienen.
Todenhöfer Partei – Warum niemand sie wählen sollte
In Harburg aber auch ganz Hamburg sehen wir aktuell sehr viele Plakate einer recht unbedeutenden Kleinpartei vor der wir euch warnen möchten. Die Partei des Ex-CDUlers „Team-Todenhöfer“ wirbt vordergründig mit vermeintlich positiven Positionen gegen Rassismus oder für niedrigere Mieten. Doch statt einer linken Politik stecken hier neoliberale bis faschistische und demokratiefeindliche Ideale dahinter. Der sehr wohlhabende Todenhöfer umgarnt gerne das Erdogan Regime in der Türkei, oder war z.B. ein Befürworter der Apartheidspolitik in Südafrika. Die meisten Mitglieder seines „Teams“ haben sich auch inzwischen von ihm und seiner Partei abgewendet als sie merkten dass sich alles in der Partei nur um ihn drehte. Ein aktuelles Interview bei Tilo Jung unterstreicht dies eindrücklich und für jeden leicht erkennbar.
Wir haben euch ein Paar Infos zu dieser noch unbekannten aber doch gefährlichen Partei zusammengestellt, damit ihr eure Stimme nicht an sie verschwenden müsst und andere leicht informieren könnt.
- https://afdwatchbremen.com/team-antisemitismus/
- https://www.belltower.news/bundestagswahl-team-todenhoefer-die-partei-bin-ich-120869/
- https://www.volksverpetzer.de/analyse/team-todenhoefer-oezil/
- https://www.youtube.com/watch?v=z0TuCg7r2YM
Der Sumpf der AFD Fraktion – Not und Elend wohin man schaut
Die Hamburger AfD-Fraktion gibt vor Probleme in der Stadt von „Harburg bis Neuwerk“ anzupacken. Immer wieder stellt sich aber heraus, dass die AfD selbst voller interner Probleme und Querelen steckt: Wie die taz im Januar berichtete, hat AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Olga Petersen den Geschäftsführer der Fraktion, Thorsten Prenzler, unter anderem wegen Urkundenfälschung und weiterer Betrugsvorwürfe angezeigt (taz online, 18.01.2021). Continue reading
Neues zur Banner Aktion am Phoenix-Center in Harburg und Outing
Banner-Aktion von NPD-Jugendorganisation am Phoenix-Center
Vor einigen Tagen wurde Harburg in der Nacht von der „JN“ heimgesucht – der Jugendorganisation der NPD. Allerdings war die Aktion der Bande schon wieder beseitigt, bevor überhaupt jemand etwas davon mitbekommen hat. Peinlich für die Kleinen. Ein Fan hat uns hierzu ein Video zugespielt, das wir euch nicht vorenthalten möchten.
Das Video lässt sich leider nicht einbetten daher könnt ihr es nur direkt auf Facebook anschauen: https://www.facebook.com/OSGRH/videos/183403276831930
UPDATE: Neues hierzu findet ihr hier.
Rechter Anschlag in Neu Wulmstorf
In Neu Wulmstorf nahe Harburg gab es mutmaßlich einen Rechtsradikalen Anschlag. Das Auto eines Libanesen wurde mit diversen Hakenkreuzen beschmiert und angezündet. Continue reading
Islamismus in Harburg & Hinweis auf „Kundgebung: Für die Religionskritik!“ am 20.11.2020
Der jüngste islamistisch motivierte Anschlag in Frankreich, auf einen Lehrer der im Unterricht Mohamed-Karikaturen thematisierte, hat europaweit Entsetzen ausgelöst – auch in Harburg. Viele muslimische Verbände verurteilten eindeutig den Anschlag und werteten ihn als Missbrauch ihrer Religion.
Leider gibt es aber auch in Hamburg islamistische Gruppen die diese Anschläge nicht verurteilten, sondern sie als Anlass nahmen, eine Demo gegen die Beleidigung ihres Propheten zu veranstalten. Demonstrativ verurteilten sie hierbei ausdrücklich nicht den islamistischen Anschlag, sondern wendeten sich gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und Religionskritik. Continue reading


